Extrait de Satan, Beelzebub, Luzifer - Der Teufel in der Kunst
Date de parution
14 septembre 2015
Éditeur
Parkstone International
Caractéristiques techniques
Langue
Allemand
Pages
378 Pages
Taille du fichier
25.6 MB
ISBN 13
9781783106684
Format
Epub
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Satan, Beelzebub, Luzifer - Der Teufel in der Kunst
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Der Teufel hält die Fäden, die uns bewegen! (Charles Baudelaire, Die Blumen des Bsen, 1857.)
Satan, Beelzebub, Luzifer der Teufel hat viele Namen und Gesichter; sie alle haben Künstlern stets als Inspirationsquelle gedient. Bilder von Teufeln wurden oftmals von kirchlichen Personen von hohem Rang in Auftrag gegeben, um, je nach Gesellschaft, mit Bildern der Furcht oder Ehrfurcht und mit Darstellungen der Hlle die Gläubigen zu bekehren und sie auf den von ihnen propagierten rechten Pfad der Tugend zu geleiten. Für andere Künstler, wie z. B. Hieronymus Bosch, waren sie ein Mittel, um den vlligen moralischen Verfall seiner Zeit anzuprangern.
Auf dieselbe Weise hat die Beschäftigung mit dem Teufel in der Literatur oftmals Künstler inspiriert, die den Teufel mithilfe von Bildern austreiben wollten; dazu gehren insbesondere die Werke von Dante Allighieri und Johann Wolfgang von Goethe. Im 19. Jahrhundert fühlte sich die Romantik zunächst von dem mysterisen und ausdrucksvollen Gehalt des Themas angezogen und setzte die Verherrlichung der Bswilligkeit fort.
Auguste Rodins Hllentor, ein monumentales Lebenswerk, für das er sich sehr gequält hat, stellt nicht nur diese Leidenschaft für das Bse perfekt dar, sondern enthüllt auch den Grund für diese Faszination. Was knnte in der Tat fesselnder, motivierender für einen Mann sein, als seine künstlerische Meisterschaft zu prüfen, in dem er die Schnheit im Hässlichen und Diabolisch darstellt?
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Satan, Beelzebub, Luzifer der Teufel hat viele Namen und Gesichter; sie alle haben Künstlern stets als Inspirationsquelle gedient. Bilder von Teufeln wurden oftmals von kirchlichen Personen von hohem Rang in Auftrag gegeben, um, je nach Gesellschaft, mit Bildern der Furcht oder Ehrfurcht und mit Darstellungen der Hlle die Gläubigen zu bekehren und sie auf den von ihnen propagierten rechten Pfad der Tugend zu geleiten. Für andere Künstler, wie z. B. Hieronymus Bosch, waren sie ein Mittel, um den vlligen moralischen Verfall seiner Zeit anzuprangern.
Auf dieselbe Weise hat die Beschäftigung mit dem Teufel in der Literatur oftmals Künstler inspiriert, die den Teufel mithilfe von Bildern austreiben wollten; dazu gehren insbesondere die Werke von Dante Allighieri und Johann Wolfgang von Goethe. Im 19. Jahrhundert fühlte sich die Romantik zunächst von dem mysterisen und ausdrucksvollen Gehalt des Themas angezogen und setzte die Verherrlichung der Bswilligkeit fort.
Auguste Rodins Hllentor, ein monumentales Lebenswerk, für das er sich sehr gequält hat, stellt nicht nur diese Leidenschaft für das Bse perfekt dar, sondern enthüllt auch den Grund für diese Faszination. Was knnte in der Tat fesselnder, motivierender für einen Mann sein, als seine künstlerische Meisterschaft zu prüfen, in dem er die Schnheit im Hässlichen und Diabolisch darstellt?
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Date de parution
14 septembre 2015
Éditeur
Parkstone International
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25.6 MB
ISBN 13
9781783106684
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